imland
aegypter: Hi, where are you from?
Marci: Austria
A: Ah, Australia. Welcome to Egypt.
Nexter Aegypter: Misses, where are you from?
christine (schon gescheiter): Nemsa (arabisch fuer Oesterreich)
A: Ah, nemsa. Welcome to Egypt
Weiterer Aegypter: My friend, where are you from?
Marci (immer noch jener): grummlgrumml, Auschtria.
A: Ah, Oesterreich! Sevus, grisdi, Wien, Graz, Litschau…welcome to Egypt
es nimmt kein ende. die 1001 welcome to egypt haben wir schon passiert. in cairo leben 20 mio menschen und selbst wenn uns nur ein promille willkommen heisst, stehn wir schon im saft. zum glueck ramadan, nix trinken, nix essen.
Der Aegypter ist der geborene Haendler. Er zieht dir das Geld aus dem Saeckl, so schnell kannst du gar nicht schaun. Man braeuchte
als Tourist praktisch eine arterielle Geldinfusion direkt vom Bankomat mit einer zoelligen Leitung und einem Druckreservoir. Dir muesste das geld, sagen wir, in den Hosensack spritzen wie bei einem Einlauf das Wasser ins Gedaerm. Der Aegypter ist die Drainage, die alles schluckt als

waere es nie da gewesen. Jetzt, wie macht das der Aegypter und wo lernt er das, ist es genetisch, gibt es Kurse, Aufbaulehrgaenge? Nein, hier gibt es nur Teppichschulen und ginge es nach der Zahl an Schulen, so koennen die aegyptischen Teppiche sicher besser rechnen als der aegyptische Haendler. Aber der aegyptsche Haendler muss nicht rechnen. Alles weniger nix, ist alles, der Rest Schauspiel. Folgende Szene:
Christine und Marci sitzen und beobachten achtjaehrigen Knaben beim Verkauf des allgegenwaertigen Klumpats. Zwei Frauen kommen und nehmen zweimal Ramsch. Dann geht’s um den Preis. Der Knabe den Traenen nahe schreit und winselt: Ich habe keine Mutter, ich habe keinen Vater, ich habe keine Schwester, ich habe keinen Bruder, ich bin allein auf Gottes grosser Welt. Fuenf Pfund! Das kann nicht euer Ernst sein, ich verhungere, ich krepiere. Habt erbarmen usw. Kaum sind die Frauen weg, schaut er zu seinem Freund hinueber, strahlt ueber das ganze Gesicht und geld an die lippen, geld an die stirn, geld an die Lippen, Geld an die Stirn, kuss, kuss, kuss. Es muss also genetisch sein oder es wird im kindergarten gelehrt.
Marci: Austria
A: Ah, Australia. Welcome to Egypt.
Nexter Aegypter: Misses, where are you from?
christine (schon gescheiter): Nemsa (arabisch fuer Oesterreich)
A: Ah, nemsa. Welcome to Egypt
Weiterer Aegypter: My friend, where are you from?
Marci (immer noch jener): grummlgrumml, Auschtria.
A: Ah, Oesterreich! Sevus, grisdi, Wien, Graz, Litschau…welcome to Egypt
es nimmt kein ende. die 1001 welcome to egypt haben wir schon passiert. in cairo leben 20 mio menschen und selbst wenn uns nur ein promille willkommen heisst, stehn wir schon im saft. zum glueck ramadan, nix trinken, nix essen.
Der Aegypter ist der geborene Haendler. Er zieht dir das Geld aus dem Saeckl, so schnell kannst du gar nicht schaun. Man braeuchte
als Tourist praktisch eine arterielle Geldinfusion direkt vom Bankomat mit einer zoelligen Leitung und einem Druckreservoir. Dir muesste das geld, sagen wir, in den Hosensack spritzen wie bei einem Einlauf das Wasser ins Gedaerm. Der Aegypter ist die Drainage, die alles schluckt als

waere es nie da gewesen. Jetzt, wie macht das der Aegypter und wo lernt er das, ist es genetisch, gibt es Kurse, Aufbaulehrgaenge? Nein, hier gibt es nur Teppichschulen und ginge es nach der Zahl an Schulen, so koennen die aegyptischen Teppiche sicher besser rechnen als der aegyptische Haendler. Aber der aegyptsche Haendler muss nicht rechnen. Alles weniger nix, ist alles, der Rest Schauspiel. Folgende Szene:
Christine und Marci sitzen und beobachten achtjaehrigen Knaben beim Verkauf des allgegenwaertigen Klumpats. Zwei Frauen kommen und nehmen zweimal Ramsch. Dann geht’s um den Preis. Der Knabe den Traenen nahe schreit und winselt: Ich habe keine Mutter, ich habe keinen Vater, ich habe keine Schwester, ich habe keinen Bruder, ich bin allein auf Gottes grosser Welt. Fuenf Pfund! Das kann nicht euer Ernst sein, ich verhungere, ich krepiere. Habt erbarmen usw. Kaum sind die Frauen weg, schaut er zu seinem Freund hinueber, strahlt ueber das ganze Gesicht und geld an die lippen, geld an die stirn, geld an die Lippen, Geld an die Stirn, kuss, kuss, kuss. Es muss also genetisch sein oder es wird im kindergarten gelehrt.
sztatem - 17. Okt, 12:51

no, da geht uhrdentlich ab in da wüst! und jetzt kann ich ja mitreden mit einer woche tunesien-club-urlaubs-kleindeutschland-glatter-wahnsinn-erfahrung! jaja, die tunesier, das können sie das servas, hawidere, grüßgoot, dujulikeithier? und fast hättma uns ja getroffen...schade wünsch euch viel glück bei visen und handeln - des is eh a gaudi, es gibt nämlich nie fixe preise auch wenn ein großes schild an dem ramsch hängt mit fixed price - forget it! schmarrn! ich harre hier weiter in der herbstsonne und freu mich auf weitere prima fotos!