...
Wir fuhren tief in die Wueste, immer weiter und immer gegen den Wind. Jede Meile war hart erarbeitet, weil der gelbe Wagen
hat die Windschluepfrigkeit einer Schrankwand und einen Murl, den quasi noch Rudolf Diesel, Gott hab ihn selig, hoechst selbst entwickelt hat. Der Rudl war damals darauf aus, dass seine Motoren alles und selbst Carbonstaub fressen. Ich bin sicher, dass unserer das kann. Bei uns aber kriegt er nur Schonkost und gibt uns dafuer den Gegenwert von 50 mph (das ist englisch und heisst meilen pro
stunde), wenn uns der Wind auf die Nase blaest. Wenn wir mehr wollen, kocht er ueber, weil der Wind kommt aus der Wueste und kocht auch, Foehn ein Mailuefterl dagegen. Jetzt wollt ihr wahrscheinlich von uns wissen, wie viel 50mph in km/h sind, was? Aber das sag ich euch gleich, werdet ihr von uns nicht erfahren. Ihr habt alle einen Taschenrechner am Computer. Da habt ihr das in nullkommanix ausgerechnet. Das von uns zu erwarten, ist schon ein starkes Stueck! Fuer euch ist das ein Klax und wir muessen schon den ganzen Kaas hier schreiben und all das bei einer Moerderhitze. Das ist enorm viel Arbeit, eine Qual. Und erst der Editierprozess! Koennt ihr euch das vorstellen? Die Christine muss alles korrekturlesen, weil damit wenigstens die groebsten Rechtschreibfehler ausgebessert sind und ihr wollt nicht mal eine einfache Multiplikation die selber ausfuehren? Da krieg ich fast ein bisschen einen Grand, weil das Schreiben faellt mir nicht leicht. Wenn ihr es aber unbedingt wissen wollt, handelt es sich bei unseren Meilen um statute miles, welche im Gegensatz zur nautical mile nicht 1,8 sondern nur 1,6 km messen. Ihr muesstet also lediglich fuenfzig mit einskommasechs multiplizieren. Das ist eine Kopfrechnung. Schafft ihr das jetzt, oder wie? Achzig macht das, ihr Pfeifen. Na euch geb ich noch mal eine Aufgabe!
Wir sind also viele hundert Meilen in die Wueste gefahren und dann war ploetzlich die Strasse weg. Furt war sie. Von einer Wanderduene geschluckt. In so einer Situation kannst nicht leicht gescheiter dreinschaun als wir. Wir haben uns gut gehalten, das muss ich
sagen. Aber gescheiter Blick oder nicht, wir mussten umdrehen und die Umleitung nehmen. Wo wir dann hingekommen sind, war ganz eigenartig. Aber wenn man schon unterwegs ist, moechte man alles sehn und das Zweistromland ist toll.
hat die Windschluepfrigkeit einer Schrankwand und einen Murl, den quasi noch Rudolf Diesel, Gott hab ihn selig, hoechst selbst entwickelt hat. Der Rudl war damals darauf aus, dass seine Motoren alles und selbst Carbonstaub fressen. Ich bin sicher, dass unserer das kann. Bei uns aber kriegt er nur Schonkost und gibt uns dafuer den Gegenwert von 50 mph (das ist englisch und heisst meilen pro
stunde), wenn uns der Wind auf die Nase blaest. Wenn wir mehr wollen, kocht er ueber, weil der Wind kommt aus der Wueste und kocht auch, Foehn ein Mailuefterl dagegen. Jetzt wollt ihr wahrscheinlich von uns wissen, wie viel 50mph in km/h sind, was? Aber das sag ich euch gleich, werdet ihr von uns nicht erfahren. Ihr habt alle einen Taschenrechner am Computer. Da habt ihr das in nullkommanix ausgerechnet. Das von uns zu erwarten, ist schon ein starkes Stueck! Fuer euch ist das ein Klax und wir muessen schon den ganzen Kaas hier schreiben und all das bei einer Moerderhitze. Das ist enorm viel Arbeit, eine Qual. Und erst der Editierprozess! Koennt ihr euch das vorstellen? Die Christine muss alles korrekturlesen, weil damit wenigstens die groebsten Rechtschreibfehler ausgebessert sind und ihr wollt nicht mal eine einfache Multiplikation die selber ausfuehren? Da krieg ich fast ein bisschen einen Grand, weil das Schreiben faellt mir nicht leicht. Wenn ihr es aber unbedingt wissen wollt, handelt es sich bei unseren Meilen um statute miles, welche im Gegensatz zur nautical mile nicht 1,8 sondern nur 1,6 km messen. Ihr muesstet also lediglich fuenfzig mit einskommasechs multiplizieren. Das ist eine Kopfrechnung. Schafft ihr das jetzt, oder wie? Achzig macht das, ihr Pfeifen. Na euch geb ich noch mal eine Aufgabe! Wir sind also viele hundert Meilen in die Wueste gefahren und dann war ploetzlich die Strasse weg. Furt war sie. Von einer Wanderduene geschluckt. In so einer Situation kannst nicht leicht gescheiter dreinschaun als wir. Wir haben uns gut gehalten, das muss ich
sagen. Aber gescheiter Blick oder nicht, wir mussten umdrehen und die Umleitung nehmen. Wo wir dann hingekommen sind, war ganz eigenartig. Aber wenn man schon unterwegs ist, moechte man alles sehn und das Zweistromland ist toll.
sztatem - 15. Nov, 15:34
