nach dem Sueden
Zuerst ein bisschen Reisefortschritt an dieser Stelle, damit mir sich verstehen. Von Windhoek fuhren wir auf einen Oelwechsel ueber kleine Strassen und viel Schotter nach Luederitz. Neben einer guten Werksatt gibt’s dort nicht viel, vor allem Sand, Diamanten und Meer. Mehr Sand findet man kaum wo, sehr schoen auf seine Art. Von dort gings landeinwaerts zum Oranje Fluss und nach Aussenkehr, [au:sengier] spricht man in Afrikaans und das musst du erst verstehen. Kaum hat man ausgekehrt, ist man schon fast bei den Suedafrikanern. Man trifft sie aber schon vorher, aber je naeher desto mehr, eh klar. Und da isses, das meine Betrachtungen beginnen, naemlich die Burenbetrachtungen. Die Buren sind naemlich wirklich eine Geschichte fuer sich und hoechst eigen. Wenn man ihnen begegnet merkt man gleich, hui, Campingweltmeister! Die haben wirklich alles vom Zaubercampinganhaenger aus dem eine ganze Zeltstadt (Einbaukueche inklusive) erwaechst, bis zum Spezialgrill und Fernseher mit Satschuessel. Leider habe sie auch gerne einen Ghettoblaster beim Campen. Und da merkt man, uuunglaublicher Musikgeschmack und quasi alles vor 20 Jahren stecken geblieben. Burenschlager, Amihadern aus den 70ern und easyeasylistening, da beutelt es dich im Schuettelfrost und dir bleibt nur eine Franz Hable CD als Gegenmassnahme. Der Bure moege bei Freddy Quinn erzittern!
sztatem - 30. Aug, 12:53
